Freitag, Oktober 12, 2012

Amphi Festival 2012

Nun darf auch ich mal sagen, das ich auf dem Amphi war. Dieses Jahr erfolgte meine Amphi Entjungerung und sie gefiel mir mehr als nur gut. Aber erstmal alles der Reihe nach. Freitagmittag, Start in Basel. Theoretisch eine problemlose Zugfahrt nach Mannheim, wenn es nicht zu kleineren Komplikationen gekommen wäre. Nach ermüdenden 5 Stunden Zugfahrt endlich in Mannheim und von da an ging es dann gemütlich weiter. Ab ins Auto und dann volle Lotte nach Köln. Der Freitagabend verlief noch ganz gemütlich und mit einem Lächeln, welches Vorfreude versprach, schlief ich dann auch im leicht ungemütlichen Zelt ein. Samstagmorgen, Hektik pur. Aber dann endlich, das Gelände war in Sicht und mein Herz raste nur so. Direkt nach dem Einlass erstmal die wichtigsten Personen getroffen und von meiner Schwester halb zu Tode geknuddelt worden. Mein erster Eindruck war gigantisch, das Gelände war wunderschön, strahlte am Morgen eine angenehme Ruhe aus, welche sich im Laufe des Tages in Hektik und Gedränge verwandelte. Beim ersten Rundgang entdeckte ich schon so viele Dinge, die mir gefielen und verfiel auch gleich in Gespräche mit den unterschiedlichsten Händlern. Ich war beeindruckt, wie vielfältig das Angebot doch war. Auch das Line up an beiden Tagen fand einiges an Gehör, bei manchen Bands war einfach kein Durchkommen mehr. So zum Beispiel bei Nachtmahr oder And One. Für mich bestätigte sich ein altes Fazit eines Konzertes mal wieder, erste Reihe stehen bringt nichts Gutes. Leider habe ich nicht allzu viele Bands live sehen können, aber die wo ich gesehen habe, hoben meine Stimmung um etliche Einheiten. So fand ich mich bei Corvus Corax tanzend in der Menge wieder, bei Combichrist bevorzugte ich den Rand und bei Stahlzeit lebte ich dann wieder ein bisschen meine Metal Seite aus. Wer sagt, das Headbangen auf dem Amphi nicht klappt, hat bei Stahlzeit nicht richtig aufgepasst. Auch die Autogrammstunden haben bei mir für so manchen Lacher gesorgt. So wurde zum Beispiel jemand von Corvus Corax dazu aufgefordert, seinen schmutzigsten Witz auf zu schreiben. Ich hatte ja immer noch den harmlosesten Wunsch, ein Bild mit meinem Leo. Und diese Bilder habe ich nicht nur von ein paar Bandmembers bekommen, sondern auch von den Besuchern des Amphi. Für mich persönlich gab es mehrere perfekte Momente, so zum Beispiel das gemütliche Sitzen im Beach Club, wo ich trotz Plateaus gut durch den Sand kam. Auch sehr toll fand ich den Tanzwechsel mit meiner großen Schwester während And One. Und trotzdem, es gab auch ein paar kleinere Negativpunkte. So empfand ich die Preise bei der Verpflegung doch etwas sehr happig und ich war froh, das es die Möglichkeit gab, Trinkwasser zu beziehen. Trotz alldem bin ich auf nächstes Jahr sehr gespannt und freue mich jetzt schon riesig und da ich mich sehr gut kenne, kenne ich auch jetzt schon wieder den Streß, den es vor einem Festival anscheinend immer bei mir gibt. Bis zum nächsten Mal Saki

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